Sie sind hier: Geschichte Der Zweite Weltkrieg  
 GESCHICHTE
Die Frühgeschichte
Reformation & 30jähriger Krieg
Die Nachkriegszeit im 17. Jahrhundert
Das 18. Jahrhundert
Das erste halbe 19. Jahrhundert
Die 2. Hälfte des 19. Jahrhundert's
Der 1.Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise
Der Zweite Weltkrieg
Nachkriegszeit & DDR
Umbruch und ein neues Jahrtausend

1934-1946 Pastor Rudolf Klar

1934 ließ Pastor Rudolf Klar Reparationsarbeiten am Pfarrhaus durchführen, Öfen und ein neuer Waschkessel wurden gesetzt.

Im Sommer 1937 gerieten Kühe auf den Kirchhof, da der Zaun der Koppel auf der Nordseite in schlechtem Zustand war. Deshalb wurde der ganze Kirchhof 1938 mit Maschendraht eingezäunt und von der Innenseite mit einer Lebensbaumhecke bepflanzt. Um die Kosten zu decken wurde eine kleine Anzahl Laubbäume gefällt die alten versackten Steine der Umwehrung verkauft. Hinzu kam der Erlös von Kollekten. Einige Güter zahlten nur nach Mahnungen.

1940 legte Karl Kaczkowski sein Amt als Küster nieder. Nach langen Bemühungen fand sich der Arbeiter und Nachtwächter Karl Kasten zum Kirchendienst bereit, wegen Kränklichkeit gab er sein Amt nach dem 1. April 1942 auf. Die junge Frau Erika Lübow geb. Kulicke übernahm das Küsteramt.

1945 waren folgende Mitglieder im KGR: Stellvertretender Vorsitzender Gärtnereibesitzer Wilhelm Haase aus Dettmannsdorf-Kölzow, Sophie-Charlott von Prollius aus Stubbendorf, Arbeiter Karl Niemann aus Dettmannsdorf, Landwirt Gustav Müller aus Ehmkendorf, Arbeiter Franz Staginski aus Dammerstorf, Landwirt Friedrich Glabienner aus Wöpkendorf und Siedler Simon Götz aus Brunstorf. Als Stellvertreter fungierten: Schmiedemeister Hans Ahrens aus Dettmannsdorf-Kölzow, Arbeiter Johann Niemann aus Kölzow, Arbeiter August Toienke aus Dettmannsdorf, Landwirt Jakob Jallas und Richart Moll aus Wöpkendorf. Alle sechs Jahre wurde der KGR erneut gewählt.




 



 

1945/46 wurde die Kapelle der Familie von Prollius zur Aufbahrung aller Sterbefälle nutzbar gemacht. Die verzinkten Särge in der Gruft unter der Kapelle blieben dort und wurden um 1980 durch ein Gitter von außen gesichert.

1946 begann der Flüchtling Wilhelm Zibell den Dienst als Totengräber und Hilfsorganist in Kölzow. Die Nachfolge des Totengräbers übernahmen Gustav Domrös, Paul Kilian und Dieter Hufenbach.




 
Sprung nach "Oben"   zurück: Der 1.Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise   weiter: Nachkriegszeit & DDR